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Käferbeet und Totholzhaufen

VERÖFFENTLICHT JULI 23, 2020

Käferbeet und Totholzhaufen auf der Rückseite (Richtung Norden) der Wildstrauchinsel

Unser Garten ist von sehr vielen Wühlmäusen bevölkert. Diese sind an den zahlreichen Mauselöchern zu erkennen, zur Freude der Hummeln, die dort nisten.  Im Herbst letzten Jahres habe ich einen Mauswieselkasten gebaut. Dieser steht geschützt inmitten der Wildstrauchinsel. Nach Norden hin haben wir zur Abgrenzung eine kleine Mauer aus Holzscheiten/Totholz aufgebaut. Dies war der Beginn für eine weitere Idee. Warum nicht für Käfer auch noch einen Bereich anlegen.

Der erste Schritt war auch hier die Grasnarbe zu entfernen und den Boden zu lockern. Gut, dass wir beim Brennholz noch die alten Weidenpfähle zurückgelegt hatten, die schon sehr verwittert waren. Die Stämme haben wir in der Mitte durchgesägt, und dann die Stammabschnitte in die Erde eingegraben. Andere Aststämme wurden schräg in die Erde eingebracht oder in die Erde versenkt. Hinzu kamen noch einige Natursteine und so wurde ein Bereich von etwa 4 m² eingegrenzt. Einen kleinen Bereich des Käferbeetes haben wir bis zu einer Tiefe von 50 cm ausgehoben (Fläche etwa 50x70cm). In diese Kuhle stapelten wir bereits getrocknete Aststücke, Wurzelstücke und etwas dickere Holzscheite. Einige waren auch schon von Käfern bearbeitet worden. Im Herbst werden wir noch Laub über diesen Abschnitt geben. Im Winter bietet diese Mulde ein Quartier für Amphibien, Igel und viele andere Totholzbewohner.

Das gesamte Käferbeet haben wir mit einer etwa 20 cm dicken Holzhäckselschicht aufgefüllt. Jetzt sind wir gespannt, wann wir die ersten Käfer oder die spezialisierten Wildbienenarten, die ihre Nistgänge in morsches Holz nagen, beobachten können.

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